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Sonntag, 18. Februar 2018

Ein neuer Versuch - Fühlingsjäckchen Knitalong

Sehr gewagt von mir, zum Knitalong einen Post zu schreiben!! Wollte ich eigentlich gar nicht, doch in netter Runde vor einer Woche wurde ich von Rothedinge schon fast gezwungen… Mehrfach habe ich das FJKA versucht - nie wirklich erfolgreich. Zwei Miete Jacken sind mehr schlecht als Recht fertig, aber so gut wie nie getragen worden. Irgendwie klappt das mit mir und den Strickjacken nicht. Nachdem das Tücher Stricken recht gut lief, wollte ich einen Pulli wagen - letztes Frühjahr. Maschenprobe, Auszählen, Maschen Aufnehmen und Bündchen stricken … dann lag das gute Stück bis Weihnachten, wurde zwischen den Jahren weiter bestrickt … und liegt nun wieder. Um den Pulli fertig zu stricken brauche ich einen Tritt in den Allerwertesten sanften Schubs und das ist nun mein Plan: Der Pullover soll zum FJkA Finale fertig werden!
Meine Vorlage ist ein warmer gekaufter Woll Pullover, den ich gerne mag und der gut sitzt - meine ausgewählte Wolle ist auch dick und winterlich - nicht frühlingshaft, doch das ist mir egal. Vielleicht gibt es im Frühling noch den einen oder anderen Tag, an dem ich den Pulli überziehen kann. Als nächstes werden die Maschen für die Ärmel angeschlagen. Wenn beide Ärmel hoch gestrickt sind wird alles auf eine Nadel genommen und zum Hals fertig gestrickt. Ich habe keine Anleitung, sondern eine Freundin, die mir hilft.
Was sonst noch an Frühlingsjäckchen gestrickt wird, könnt ihr HIER sehen.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Hollyburn und Toaster - Me Made Mittwoch

In Berlin ist es in den letzten Tagen sonnig und kalt, genauso wie es sich für einen Winter gehört! Ganz passend dazu sind vor einigen Wochen ein neuer Rock und ein Pullover in meinem Kleiderschrank eingezogen. Ein warmer, über Knie langer (!) Hollyburn Rock (Sewaholic Patterns) aus warmen schweren Wollstoff vom Markt. Dazu mein neuster Lieblingspulli aus einem Wollgemisch von Hüco, nach dem Schnitt Toaster Sweater #1 von Sewhouse7. Beide Stoffe habe ich zusammen mit Dreikah bei ihrem Berlin-Besuchs-Wochenende Anfang Dezember gekauft. Immer wenn ich die beiden Kleidungsstücke trage, muß ich an ihren lieben Besuch denken und daran wieviel Stoff ich gekauft habe... 
Beide Kleidungsstücke sind recht schlicht, ohne viel Schnickschnack - das mag ich. Normalerweise enden meine Röcke kurz oberhalb der Kniescheibe. Seit einigen Monaten fühle ich mich mit diese Rocklänge irgendwie nackig! Ob das an der jetzigen Midi-Rocklänge liegt?? Dieser Hollyburn ist quasi ein Versuch mit anderer Länge - wer will sich schon unterwegs nackig fühlen??!! Bei dem kalten Wetter und mit Stiefeln fühle ich mich jedenfalls jetzt vollständig gekleidet!
Am Oberkörper ist meine Kleidung meistens nach dem Zwiebelschalen Prinzip geschichtet. Im Winter sind das BH, Unterhemd, langärmeliges T-Shirt und eine Strickjacke, die man je nach Raum Temperatur an oder ablegen kann. (Ja, ich bin eine Frostbeule!!) Ganz selten trage ich Pullover. In den Toastersweater #1 bin ich allerdings total vernarrt und trage ihn zur Zeit viel viel lieber als eine Strickjacke. 
Meine Bilder sind heute im Nähkontor entstanden. Auf dem Rückweg von der Arbeit konnte ich einen kleinen Zwischenstop eingelegen um Paspelband zu kaufen. Da die Chefin selbst nicht da war, hat sich eine nette Kundin dazu bereiterklärt einige Fotos von mir zu machen.
Viele viele schöne Kleidung seht ihr noch beim MMM - Gastgeberin ist heute Dodo - viel Spaß beim Gucken!!

Dienstag, 6. Februar 2018

Patchwork-Nähen

Mein Blog ist vor Jahren zum Thema Nähen - speziell zum Thema Patchwork Nähen - entstanden! Seit 5 Jahren nähe ich nun auch Kleidung und meine Patchwork Näherei wird sträflich vernachlässigt. Die Folgen sind schlimm… es liegen diverse begonnene Quilts ( ich zähle 7!!!!) in den Schrankfächern und warten auf Fertigstellung. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn! Mein letzte Bee - Bee Germany - war 2017 mit 6 Teilnehmern fast auf Null zurück gefahren. Und hier auf dem Blog passierte auch nix mehr.  Selbst bei Instagram wurde schon gefragt, wo denn meine Patchwork und Quillt Bilder seien. Puh!!
Das soll nun wieder etwas anders werden - große Vorsätze habe ich vorsichtshalber nicht gefaßt, nur ein paar kleine, ganz im Stillen. Mehr Patchwork, einige Quilts fertigstellen und mehr Bloggen - mehr davon als 2017 zu schaffen ist bei dem wenigen vom letzten Jahr nicht schwer…
Einiges kleine ist schon fertig geworden - ein neuer Teewärmer für die große Kanne aus Stoffen aus der Restekiste.
Zum Glück hat sich die Bee Germany 2018 erholt - wir sind jetzt wieder 12 Mitglieder und es darf jeden Monat genäht werden! Hier meine Blöcke für Dezember 2017 für Johanna (leider fehlt das Foto für den zweiten Kreis):
für Januar Sterne für einen Medaillon Quillt für Johanna:
Und die Blöcke für Februar für Andrea von Quiltmanufaktur!
Nur vier dieser Hexagon Blöcke sind von mir - die anderen vier sind von Aylin, die uns ein wunderschönes Nähwochenende organisiert hat!!

Sonntag, 28. Januar 2018

Abschminkpads - Zerowaste

Nach der Lektüre von “Ohne wenn und Abfall” von M. Glimbovski, ging ich in Gedanken unseren Haushalt durch und überlegte in welchen Bereichen ich Müll reduzieren kann. Nach einigem Ausprobieren stellte sich heraus, das es im Alltag zum Umstellen von Gewohnheiten viel Disziplin bei allen Haushaltsmitgliedern erfordert. So macht es Sinn, sich eine Kleinigkeit heraus zu fischen und dran zu bleiben... Das erste Zerowaste Produkt, das es dauerhaft in unseren Haushalt geschafft hat, sind meine selbstgenähten Abschminkpads. Es gibt verschiedene Anleitungen im Netz, aber die Vorstellungen sind ja individuell verschieden... Hier ein Tutorial wie ich sie mag:
Material ist für die eine Seite ein Bio Molton von Siebenblau, für die andere Seite ein Stoffrest aus einer meiner Restekisten. Die Schablone ist ein Wasserglas mit einem Durchmesser von 8cm aus dem Küchenschrank.
Zwei Kreise mit dem Stift auf den Stoff malen und Ausschneiden.
Die Rechten Seiten der Teile aufeinander legen und mit der Nähmaschine einmal fast rund herum nähen. Ein Wendeloch von 1-2 cm zum Verstürzen muss offen bleiben. Der Kreis näht sich einfach, wenn man den Nähfußdruck der Maschine reduziert.
Nun das Teilchen wenden. Ich benutze dafür einen Pinselstil.
Die Nahtzugabe vom Wendeloch nach innen Falten...
...und bügeln.
Zum Abschluss ein bis zweimal knappkantig absteppen.
Fertig!!
Meine Pads gingen schon 2x in die Wäsche - vor Jahren habe ich von meiner Mutter ein Wäschenetze geschenkt bekommen, das kam hier endlich mal zum Einsatz! Die Pads kann man für sich selbst verwenden oder auch verschenken. Auch können sie gut zwischendurch genäht werden, wenn mann immer mal ein Arbeitsschritt erledigt. Zum Beispiel 20 mal Aufmalen und Ausschneiden und beiseite legen. Wenn dann wieder Zeit ist: Nähen. usw., usw....
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Mittwoch, 15. März 2017

Blaues Trägerkleid - Me Made Mittwoch

Heute trage ich ein Trägerkleid mit Taschen nach einem Burda Schnitt aus der Burda 9/2012. Es ist bereits das zweite Kleid, das ich nach diesem Schnitt genäht habe - in live gesehen bei Lilaundgelb. Das Kleid ist aus einem leichten Woll-Gemisch genäht und vollständig gefüttert. Ursprünglich ist der Schnitt für festen Jersey gedacht. Trotz der fehlenden Dehnbarkeit konnte ich hier auf einem Reißverschluss verzichten.
Das Kleid ist ziemlich gemütlich - es sitzt gut, fällt locker, gibt genug Bewegungsfreiheit und kneift nirgends.... ich glaube, das wird mein Lieblingsschnitt und wird noch häufiger genäht!!! 
Mehr tolle Kleidung seht ihr HIER!

Montag, 26. Dezember 2016

Mein Weihnachtskleid - WKSA 2016

Den größten Teil des Sew Alongs habe ich auf dem Blog verpasst - zwar gibt es auch von meinem Weihnachtskleid-Nähprozeß Fotos, aber auch die haben es nicht bis in die Öffentlichkeit gebracht  Das Finale hätte ich pünktlich erreichen können, doch auf Grund der Berliner Ereignisse erschien mir Nähen und ein Weihnachtskleid Blogpost so unsinnig. Inzwischen denke ich: jetzt erst recht! Mein Gefühl vom Entsetzen, wanderte über Unverständnis bis zur Demut. Demut gegenüber all dem was ich besitze, meiner Familie gegenüber, meinem Zuhause, meinen Freunden... Dazu kommt der Wunsch nach mehr Toleranz. Toleranz anderen Leben, anderen Meinungen und anderen Gesinnungen gegenüber. Wenn ich damit im kleinen Kreis beginne, sich dieser Kreis vergrößert, ... dann müssten all die unsinnigen Dinge auf der Welt nicht passieren! Ich wünsche allen eine schöne Weihnacht, besinnliche und geruhsame Tage - mit und ohne Weihnachtskleid!
Ein kleiner Nachtrag zu Stoff, Schnitt und Passform (fehlt ja, da ich nur im Kopf gebloggt habe..) Der Stoff ist reine feine Wolle mit etwas Elastan von Hüco. Der Schnitt ist eine "Mariage" aus zwei Burda Schnitten (zu sehen HIER) - einem von 2001 für das Oberteil - runder Ausschnitt, Ärmel mit Abnähern am Ellenbogen, 2 (bzw. 4) Abnähern im Rückenteil. Für den Rock habe ich - um mehr Weite zu haben - das Schnitt Teil von 2016 etwas unfachmännisch an das Oberteil 'ran gebaut. Im letzten Augenblick fiel mir ein, das es sinnvoll wäre die Länge der Seitennähte von Vorder- und Rückenteil zu vergleichen.... das Rückenteil musste in der Länge daraufhin noch angepasst werden. Auf Grund der Anpassungen blieb nur ein falscher Saum als Abschluss, der mit Hand angenäht ist. Der Ärmel ist an der Trompete gekürzt. Genäht ist in Größe 36 - die Schulter sitzt gut, die Weite finde ich angenehm. 
Und ja, die Trompeten sind hinderlich.... aber nur wenn man zu viel bei Küchenarbeit und beim Essen auftun hilft. Beim Essen an sich, sowie beim schön Rumsitzen und Rumstehen mit Glas in der Hand stört der Ärmel gar nicht! Einen großen Dank von mir an Yvonne und Dodo, die uns so großartig durch diesen WKSA 2016 geführt haben. Weitere wunderschöne Weihnachtskleider sehr ihr HIER!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Sommerkleid-Schnitt im Winter - Me Made Mittwoch

Mein sehr bequemes, extrem warmes Winterkleid ist nach einem Brigitte Sommerkleid Schnitt genäht, der mich in der warmen Jahreszeit schon begeistert hat. (HIER fertig in Türkis)
Der Schnitt kann mit und ohne Bindeband in der Taille genäht werden - mein Winterkleid hat Bindebänder, die locker auf dem Rücken geknotet sind - so sieht das Kleid aus schwerem Wollstoff nicht zu sackartig aus. Taschen, Beleg und falscher Saum sind aus einem Baumwollstoff genäht - den könnt ihr hier auf dem Foto noch etwas durch blitzen sehen.
Insgesamt bin ich mit meiner Winter-Version des Kleides sehr zufrieden - vielleicht nix zum ausgehen, aber auf jedem Fall warm und bequem.
Mehr zum Thema selbst genähte Kleidung findet Ihr HIER!